Das Domgymnasium Freising hat zum diesjährigen Römertag wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Neben einem Wagenrennen, römischen Speisen, römischer Dichtkunst und Frisuren, sowie einem Abschlussvortrag von Marcus Junkelmann über die Gladiatoren, war auch unsere Römerguppe präsent.
Die Familie Hergl präsentierte den vielen Zuschauern in lebhafter Form das römische Militär. So gewannen die Kinder und ihre Eltern einen Einblick in das Alltagsleben der Legionäre, ihre Kampftechniken und die nötige Ausrüstung. Auch das im Landkreis Freising keine Legionen stationiert waren erfuhren sie. Hier bei uns war das klassische Hinterland, das allerdings die wichtige Aufgabe hatte, die Soldaten z.B. entlang des Limes zu versorgen. Man hatte sogar die Gelegenheit einmal ein römisches Schild zu tragen, oder einen Gladius in der Hand zu führen.
So wurde auf den Part von Michael Schwaiger und Lorenz Scheidl übergeleitet. Sie kamen als Händler und als Wirt. Von ihnen wurde die Kleidung der „einfachen Zivilisten“ und deren Leben erläutert. So war die Gewandung des Händlers zweckmäßig und wetterfest. Die zivile Gewandung war hierzulande nicht klassisch römisch sondern hatte noch Einflüsse der heimischen Bevölkerung, welche ins römische Imperium aufgenommen worden war. Der Wirt der Taberna raetica präsentierte zuletzt noch seine Speisekarte und berichtete Anekdoten, wie sie auf Grabsteinen und Wandzeichnungen festgehalten wurden. So zeichnete er ein lebendiges Bild darüber, wie es zur damaligen Zeit in seiner Taberna zuging.
Darsteller wie Zuschauer zeigten sich begeistert und nach jedem Durchgang gab es eine ausgiebige Fragerunde.
Wir bedanken uns beim Domgymnasium für die Einladung, den herzlichen Empfang und sind beeindruckt, was man hier für die Vermittlung der Geschichte aufgezogen hat!
(Fotos: Scheidl)


