Die Schamanin von Bad Dürrenberg ist einer der bedeutendsten Funde der europäischen Mittelsteinzeit. Vor rund 9.000 Jahren wurde die im Alter von 30-40 Jahren verstorbene Frau mit einem Säugling auf einem Plateau oberhalb der Saale, der späteren Saline beigesetzt. 1934 wurde das Grab zufällig beim Bau einer Wasserleitung entdeckt und nicht in Gänze geborgen. Die noch erhaltenen Reste der Bestattung konnten 2019 im Block geborgen und in der Folge interdisziplinär durch international führende Spezialisten untersucht werden. Zahlreiche Beigaben zeugen von ihrer herausragenden Stellung, auch im spirituellen Bereich. Es gelang, ihr Schamanenkostüm und eine Vielzahl an Beigaben und Werkzeugen zu decodieren. Die genetischen und forensischen Analysen brachten weitere spektakuläre Details ans Licht. Begeben Sie sich auf eine spannende Forschungsreise in die Welt der letzten Jäger und Sammler!
Harald Meller ist Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Bestens bekannt ist der Archäologie seit dem spektakulären Krimi um die Himmelsscheibe von Nebra und deren Erforschung, die in zahlreichen Publikationen und internationalen Ausstellungsprojekten mündete.
Die neuesten Ergebnisse präsentiert auch die Sonderausstellung zur Schamanin und zum Schamanismus im Landesmuseum Halle (Saale) vom 27. März bis zum 1. November.
Harald Meller ist Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Bestens bekannt ist der Archäologie seit dem spektakulären Krimi um die Himmelsscheibe von Nebra und deren Erforschung, die in zahlreichen Publikationen und internationalen Ausstellungsprojekten mündete.
Die neuesten Ergebnisse präsentiert auch die Sonderausstellung zur Schamanin und zum Schamanismus im Landesmuseum Halle (Saale) vom 27. März bis zum 1. November.
(Illustration: © Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Karol Schauer / Birte Janzen)